Prüfung der Konfirmanden
am Palmsonntag, 17.04.2011
Feierlich ist er wieder, der Tag, an dem neun Konfirmanden ihre Prüfung ablegen.
Die Kirchenglocken haben aufgehört zu läuten. Unter mächtigem Orgelklang ziehen nun die Konfirmanden mit „ihrem“ Pfarrer in die einladende Kirche ein, voran Mitglieder des Kirchenvorstandes. Der Altar ist mit großen leuchtenden Kerzen, Blumen und weißer Altardecke festlich geschmückt.
In der Begrüßung spricht Pfarrer Adler von einer heutigen großen Herausforderung für die Konfirmanden.
Sie stellen sich ihr und schaffen ihr Prüfungsthema: „Die sieben Bitten aus dem Vaterunser“ innerhalb des gesamten, selbstständig gestalteten Gottesdienstes mit Gebeten und Lied- ansagen recht gut. Wobei erwähnt werden soll, dass es sich um anspruchsvolle Texte handelt. Diese wurden von den Konfirmanden unter Betreuung von Pfarrer Adler zum Teil selbst erarbeitet. Dazu haben sie Plakate mit passenden Symbolen angefertigt und erläutern diese nun mit ihren Texten einzeln im Altarbereich.
Einige Beispiele: Gleich zur ersten Bitte: „Geheiligt werde dein Name“ meint ein Konfirmand, dass es uns auch nicht recht ist, wenn jemand auf unserem Namen herumtrampelt, und so darf der Name Gottes auch nicht entheiligt werden. Ein anderer erklärt: „`Vater unser´ heißt es im Vater- unser deshalb, weil Gott für uns alle da ist.“
Ein schöner Moment bietet sich dem Besucher mit dem Anblick aller neun Konfirmanden im Altarbereich, die gemeinsam die Zehn Gebote aufsagen.
Zum Abschluss erteilt der Theologe den Segen für die ganze Gemeinde. Unter Orgelmusik ziehen die Konfirmanden mit ihrem Mentor und Kirchenvorständen aus der Kirche. Weit mehr als 100 Gäste schließen sich ihnen an.